Von der Blamage zur Mobilmachung – und warum wir dringend über die Geschichte unserer Rente sprechen müssen.
Erst lacht der Saal, dann ruft sie zum Kampf. Als Bundestagspräsidentin Bärbel Bas auf dem Arbeitgebertag behauptete, Steuerzuschüsse zur Rente würden uns Beitragszahler nicht belasten, erntete sie zu Recht Gelächter. Denn wer zahlt am Ende die Steuern, wenn nicht wir Bürger und Unternehmen?
Doch statt Einsicht folgte bei den Jusos die Trotzreaktion. Das Lachen habe ihr gezeigt, „gegen wen wir kämpfen müssen“. Damit ruft die Bundestagspräsidentin faktisch zum Kampf gegen die eigene Bevölkerung auf. Denn wir sind es, die am Ende für diese ideologische Verblendung zahlen müssen.
Eine Tradition des Griffs in die Kasse
Dabei hat dieser Griff in unsere Taschen eine lange, traurige Tradition. Was Frau Bas heute als soziale Gerechtigkeit verkauft, ist in Wahrheit die Fortsetzung einer jahrzehntelangen Plünderung. Schon in den „fetten Jahren“ der 50er und 70er schwamm die Rentenkasse im Geld. Doch anstatt Rücklagen für schlechtere Zeiten zu bilden, bediente sich die Politik schamlos am Vermögen der Versicherten.
Ob Kriegsfolgelasten oder teure Wahlgeschenke: Immer wieder nutzte der Staat die Rentenkasse als seinen privaten Schattenhaushalt. Sogenannte „versicherungsfremde Leistungen“ – also gesamtgesellschaftliche Aufgaben, die eigentlich aus Steuermitteln aller finanziert werden müssten – wurden einfach uns Beitragszahlern aufgebürdet. Milliarden, die heute fehlen, wurden damals zweckentfremdet, um politische Löcher zu stopfen.
Ein Blick zurück: Als das Geld noch arbeitete
Doch um die Tragweite dieser Politik wirklich zu verstehen, müssen wir einen Schritt zurücktreten. Viele wissen heute gar nicht mehr, dass die Rentenkasse ursprünglich nicht als „Durchlauferhitzer“ gedacht war, bei dem das Geld vorne reinkommt und hinten sofort wieder rausfließt.
Bis zur großen Reform von 1957 funktionierte das System nach dem Prinzip der Kapitaldeckung. Das bedeutete: Die Beiträge wurden nicht sofort verbraucht, sondern investiert. Die Rentenkasse agierte wie ein riesiger, gemeinnütziger Vermögensverwalter für die Bevölkerung. Und dieses Geld „arbeitete“ im wahrsten Sinne des Wortes für die Menschen:
- Der größte Bauherr der Nation:
Die Rentenversicherer investierten massiv in „Betongold“. Sie bauten ganze Arbeitersiedlungen und sorgten so für bezahlbaren, gesunden Wohnraum. Der Gedanke war simpel und genial: Wer gut wohnt, wird seltener krank. Das Geld der Beitragszahler floss also direkt in ihre eigene Lebensqualität zurück – noch vor dem Renteneintritt. - Investition in die Gesundheit:
Auch unsere Kliniklandschaft profitierte. Die Rentenkassen finanzierten Krankenhäuser, Lungenheilstätten und Erholungsheime. Das angesparte Kapital schuf echte Werte, die man anfassen konnte und die Bestand hatten.
Dieses System der werthaltigen Rücklagen endete 1957. Bundeskanzler Konrad Adenauer stellte das System auf das heutige Umlageverfahren um, um mit Rentenerhöhungen die Wahl zu gewinnen. Alle Warnungen vor der Demografie wischte er mit dem Satz beiseite: „Kinder kriegen die Leute immer.“ Heute wissen wir: Die Politik hat sich verrechnet. Die echten Werte sind weg, die Kassen sind leer, und statt Lösungen bietet uns Frau Bas nun Klassenkampf-Parolen an.
Von der Blamage zur Mobilmachung – und warum wir dringend über die Geschichte unserer Rente sprechen müssen.
Erst lacht der Saal, dann ruft sie zum Kampf. Als Bundestagspräsidentin Bärbel Bas auf dem Arbeitgebertag behauptete, Steuerzuschüsse zur Rente würden uns Beitragszahler nicht belasten, erntete sie zu Recht Gelächter. Denn wer zahlt am Ende die Steuern, wenn nicht wir Bürger und Unternehmen?
Doch statt Einsicht folgte bei den Jusos die Trotzreaktion. Das Lachen habe ihr gezeigt, „gegen wen wir kämpfen müssen“. Damit ruft die Bundestagspräsidentin faktisch zum Kampf gegen die eigene Bevölkerung auf. Denn wir sind es, die am Ende für diese ideologische Verblendung zahlen müssen.
Fazit: Eine Frage des Systems
Hand aufs Herz: Wussten Sie, dass die deutsche Rentenversicherung einst der größte Bauherr und einer der wichtigsten Investoren unseres Landes war? Dass unsere Beiträge früher nicht einfach nur umverteilt wurden, sondern in Form von Wohnsiedlungen und Kliniken direkt der Allgemeinheit zugutekamen? Diese Seite unserer Geschichte wird in politischen Sonntagsreden gerne verschwiegen.
Deshalb möchten wir die Frage an Sie weitergeben: Welches System überzeugt Sie mehr? Das heutige Umlageverfahren, das von der Hand in den Mund lebt und ständig am Tropf des Steuerzahlers hängt? Oder das historische Modell der Kapitaldeckung, bei dem das Geld der Beitragszahler im Land bleibt, arbeitet und echte, bleibende Werte schafft?
Hätten wir die Wahl: Würden Sie sich wünschen, dass wir wieder auf ein System setzen, das investiert statt nur konsumiert? Wir wollen diese Entscheidung nicht über Ihre Köpfe hinweg treffen. Ihre Stimme ist gefragt: Helfen Sie uns, den Druck zu erhöhen, damit wir Bürger endlich selbst bestimmen können, wie unser Geld angelegt wird. Machen Sie mit!
